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Fast unbemerkt sind viele einheimische Reptilienarten aus der Schweiz verschwunden: Waren sie noch vor wenigen Jahrzehnten überall häufig, so sind heute viele Arten direkt vom Aussterben bedroht. Von 15 in der Schweiz vorkommenden Reptilienarten stehen 13 auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Verlust an LebensraumFür den starken Rückgang der einheimischen Reptilienarten gibt es zwei Hauptgründe: Erstens gibt es immer weniger geeignete Lebensräume und weitens sind die noch existierenden Biotope und Populationen schlecht miteinander vernetzt. Zwei Fliegen auf einen SchlagMit speziellen Steinriegeln können sowohl die seltenen und bedrohten Reptilien- als auch die einheimischen Rosenarten gefördert werden. Denn Steinriegel bieten Reptilien einen ganzjährigen Lebensraum und gute Bedingungen für seltene, einheimische und standortgerechte Rosenarten. Von den Rosen profitieren wiederum die Reptilien, denn die Stacheln schützen sie vor vielen Fressfeinden. Die Steinriegel verhindern, dass die Rosen versehentlich gemäht werden und vernetzen verschiedene Lebensräume miteinander. Der Bau solcher Kleinstrukturen ist vielfach erprobt und hat sich als Fördermassnahme seit vielen Jahren bewährt. Rosen- und Reptilienarten Steinriegel im NaturparkEin vier Meter langer und ein Meter breiter Steinriegel aus lokalem Gestein, mit geeigneten Rosenarten bepflanzt, kostet rund 4000 Franken. Dieser Preis beinhaltet das Baumaterial, den Aushub, den Bau und die Bepflanzung. In Sachen Steinriegel arbeitet die Stiftung Natur & Wirtschaft mit dem Biologen Dr. Marco Sacchi zusammen, der jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringt. Wer Interesse am Angebot «Rosen und Reptilien» hat, setzt sich bitte mit dem N&W-Stiftungssekretariat in Verbindung.
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