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Misteln dürfen nicht immer geschnitten werden!
Das Schneiden von Mistelzweigen ist nicht ganz unbedenklich, denn die extrem langsam wachsenden Pflanzen leiden unter der Sammelwut. Auf dem Markt angebotene Zweige sind zum Teil zehn bis 20 Jahre alt! Haben Sie aber schon mal daran gedacht, Misteln auf den eigenen Bäumen anzusiedeln? Dazu muss man wissen, um welche Mistel-Unterart es sich handelt: Die Laubholz-Mistel wächst bevorzugt auf Apfel, Pappel, Ahorn, Linde, Robinie, Eberesche, Salweide und Weissdorn, wogegen die Tannen-Mistel auf Weiß-Tanne spezialisiert ist, die Föhren-Mistel auf Waldkiefer und Lärche. Um die Misteln anzusiedeln, ritzt man von Dezember bis März einen Schlitz in die Unterseite von zwei- oder dreijährigen Trieben, quetscht die frischen Beeren samt Samen hinein und umwickelt die Stelle mit Maschendraht. Dieser schützt die Saat vor Vögeln und Katzen. Die Mistelsämlinge schieben ihre Keilwurzeln unter die Rinde und zapfen so den Saftstrom des Baumes an. Da sie über eigenes Blattgrün verfügen und ihre Energie mit der eigenen Photosynthese produzieren sind sie nur Halbschmarotzer und schwächen die Wirtspflanze deshalb wenig. Wie man aus Misteln den Zaubertrank zubereitet, aus dem Asterix Bärenkräfte schöpfte, wissen wir leider nicht.
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- dass die gesamte zertifizierte Fläche gleich gross ist wie die Fläche aller Schweizer Flughäfen?
- dass ihr naturnahes Areal eine sichtbare Visitenkarte für Ihre Firma ist?
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