 |
 |
| Ein abgestorbener Baum soll wenn möglich
stehen gelassen werden. Im Totholz
tummeln sich seltene Insekten (Bock-, Pracht- und Werftkäfer).
Spechte finden hier eine reich gedeckte Tafel. In den Gängen
der Insekten finden schliesslich auch Wildbienen ein Zuhause.
|
 |
| Eine extensive
Dachbegrünung schliesst
die Lücke, welche ein Gebäude in die Landschaft
gerissen hat: In luftiger Höhe entfalten sich licht-
und wärmeliebende Pflanzen. Durch deren Farbe angezogen
finden sich schon nach kurzer Zeit Schmetterlinge ein. Die
wärmedämmenden Eigenschaften der Dachbegrünung
wirken sich ausserdem positiv auf das Klima im Innern des
Gebäudes aus. |
 |
| Eintöniger Rasen wird mit wenig Aufwand zu einer vielfältigen, bunten und vor allem artenreichen Blumenwiese. Wenn nur noch zweimal pro Jahr Hand an das Grün angelegt und auf Dünger verzichtet wird, stellt sich dies nach einiger Zeit von alleine ein. Die Umwandlung von Rasen in Blumenwiese kann durch das Einsäen von Wildblumen beschleunigt werden.
|
 |
| Eine Hecke ist ein wahres Refugium für Vögel. Verstecke, Brutplätze und ein reichhaltiges Nahrungsangebot erleichtern ihnen das Leben. Eine ökologisch wertvolle Hecke sollte über einen Saum von mindestens 50cm Breite verfügen, welcher alle 1-4 Jahre geschnitten wird. Ideal ist der Übergang zu einer Magerwiese. Zur Erhaltung der Hecke wird diese alle paar Jahre geschnitten. Dies geschieht am besten schrittweise, damit die Tiere einen vorübergehenden Rückzugsort behalten.
|
 |
| Kieswege ersetzen überall dort den Asphalt, wo die Beanspruchung nicht übermässig gross ist: Auf Gehwegen, Zufahrten und Verbindungsstrassen. Das Regenwasser fliesst anstatt in die Kanalisation direkt in den Boden und kommt somit den umliegenden Pflanzen zugute.
|
 |
| Zwischen den Steinplatten findet sich immer noch ausreichend Platz für das Versickern der Niederschläge. So wird die Bildung des Grundwassers nicht beeinträchtigt. Das Moos zwischen den Fugen von Platten und Pflästerungen garantiert für deren Stabilität und sieht erst noch gut aus.
|
 |
| Rasengittersteine eignen sich für Parkplätze, welche stark frequentiert werden. In den Zwischenräumen findet der Niederschlag direkt den Weg ins Grundwasser. Schotterrasen ist durchaus eine Alternative zu Rasengittersteinen. Hier lassen sich trittresistente Pflanzen nieder, der Regen kann ungehindert dem Grundwasser zustreben.
|
 |
| Offen gelegte, renaturierte Wasserläufe werden von Flusskrebsen und –schnecken, von Wasservögeln und Libellen heimgesucht. Die Pflege beschränkt sich auf ein Minimum, auch hier gilt der Grundsatz: die Natur regelt sich selbst. Dann und wann ist es sinnvoll, zu stark wuchernde Uferpflanzen zurückzuschneiden.
|
 |
| Fassadenbegrünungen sind eine kostengünstige Alternative, mehr Grün in die Umgebung zu bringen. Mit einfachen baulichen Massnahmen wird den Kletterpflanzen der Weg geebnet. Vögel freuen sich über Nistplätze und das Nahrungsangebot von begrünten Fassaden.
|
 |
| Offener Boden wird als Ruderalfläche bezeichnet. Die Besonderheit dieses Standorts ist seine ständige und sukzessive Veränderung: Pionierpflanzen besiedeln den Boden und richten ihr Nahrungsangebot an angepasste, oft seltene Tiere (Schmetterlinge, Käfer). Um diesen Standort für Pionierpflanzen zu erhalten, muss der Boden von Zeit zu Zeit umgebrochen werden.
|
 |
| Im und am Weiher kann man wie sonst nirgends das Erwachen der Natur im Frühling beobachten: Unken, Kröten, Libellen und Wasserläufer bevölkern diesen vielfältigen Lebensraum. Tümpel sind temporäre Nasstellen, welche beispielsweise durch das Niederschlagswasser gespiesen werden können.
|
 |
| Eine professionell gebaute Trockenmauer wie diese kann über viele Jahre hinweg eine artenreiche Vegetationsgesellschaft mit Farnen und Moosen aufbauen. Auf der der Sonne zugewandten Seite leben Eidechsen und wärmeliebende Pflanzenarten.
|
 |
| Aufgeschichtete Steine dienen Tieren als Unterschlupf. Eidechsen fühlen sich besonders wohl in gut besonnten Steinhaufen, Asthaufen bieten Insekten und deren Larven ein Zuhause, Igeln, Fröschen und Kröten einen Überwinterungsplatz.
|
 |
| Aufgeschichtete Äste dienen Tieren als Unterschlupf. Eidechsen fühlen sich besonders wohl in gut besonnten Steinhaufen, Asthaufen bieten Insekten und deren Larven ein Zuhause, Igeln, Fröschen und Kröten einen Überwinterungsplatz.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|